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Laborwerte und was sie bedeuten

Drogen und Alkoholkonsum zu verheimlichen ist -gerade im MPU-verfahren- kaum möglich. Dennoch erscheint die Möglichkeit verlockend. Ein "absolut reines Gewissen" zu versichern, dürfte jedoch kaum ausreichend sein.


Alkohol wird  vom menschlichen Körper als Gift behandelt. Dementsprechend ist das primäre Organ, welches sich mit dem Stoff in unserem Körper auseinandersetzt die Leber. Dementsprechend kann das Maß des Alkoholkonsums unter gewissen Umständen zumindest teilweise an den Leberwerten abgelesen werden. Die nachfolgenden Ausführungen sollen einen Übeblick über die wesentlichen Werte geben.


In diesem Zusammenhang spielen mehrere Werte eine Rolle (und werden regelmäßig auch geprüft):


1. Gamma-Glutamat-Transpeptidase (GGT)

2. Glutamat-Oxalacetat-Transminase (GOT) und Glutamat-Pyruvat-Transminase (GPT)

3. MCV-Wert

4. ETG-Wert (Ethylglucuronid)

5. CDT-Wert (engl. Carbohydrate-Deficient-Transferrin)


1. Gamma GT Wert

Der Gamma GT Wert unter den Leberwerten wohl der variableste Wert. Starker Alkoholmissbrauch kann hier bereits nach kurzer Zeit nachgewiesen werden. Andererseits sinkt der Wert nach strikter Abstinenz auch wieder vergleichsweise schnell ab. Der Wert kann Rückschlüsse über den Alkoholkonsum in einem Zeitraum von ca. 5-50 Tagen vor der Untersuchung liefern.



2. GPT und GOT Werte

Die beiden Enzyme kommen unter anderem auch in der Leber vor (daneben z.B. auch im Herzmuskel). Sterben Leberzellen ab, werden diese Stoffe ins Blut freigesetzt. Ein erhöter Wert deutet darauf hin, dass ein Leberschaden vorliegen kann. Ein Leberschaden, der zu erhöten GOT-/ GPT Werten führt, kann durch lang anhaltenden Alkoholmissbrauch verursacht werden.



3. MCV Wert

Der sogenannte MCV-Wert zeigt das Volumen der roten Blutkörperchen an. Das Volumen der roten Blutkörperchen verändert sich als Folge von Alkoholkonsum nur sehr langsam. Eine Erhöhung dieses Wertes kann daher auf langjährigen Alkoholmissbrauch schließen lassen. Bis sich das Volumen der roten Blutkörperchen wieder reguliert, sind mehrere Monate Alkoholabstinenz erforderlich. Neben Alkoholkonsum kommen hier jedoch auch ein Mangel von Vitamin B12 oder Folsäure in Betracht.


4. ETG Wert

Der ETG Wert wird zum Nachweis akuten Alkoholkonsums verwendet. Er entsteht bei der Umwandlung von Alkohol mit dem Stoff UDP-Glucuronsäure. Im Unterschied zu Alkohol selbst lässt sich der Stoff länger im Blut nachweisen. Je nach Trinkmenge kann der Wert auch noch 36 Stunden nach Trinkende nachgewiesen werden.



5. CDT Wert

Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit dem Eisentransport im menschlichen Organismus. Dem CDT-Wert (engl. Carbohydrate-Deficient-Transferrin) kommt bei der Bestimmung von Alkoholkonsum eine hohe Bedeutung zu. Steigt der Alkoholkonsum eines Menschen an, so verändert sich die Struktur der betreffenden Moleküle auf charakteristische Weise. Abweichungen dieses Wertes, welche nicht auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind, sind sehr selten, was die große Bedeutung des Wertes für eine MPU verdeutlicht.


5. Fehlerquellen beim Rückschluss von Leberwerten auf den Alkoholkonsum

Erhöte Werte müssen nicht zwingend im Zusammenhang mit Alkoholkonsum stehen. Ursache für eine Erhöhung können beispielsweise auch diverse Erkrankungen oder die Einnahme von Medikamenten sein.


Mögliche Ursachen für erhöte Leberwerte (nicht abschließend):


  • Stauung des Gallenganges (Gallensaft kann nicht abfließen)
  • Diabetes
  • Fettleber
  • Hepatitis
  • Tumore in der Leber
  • Entzündung der Bauspeicheldrüse
  • Mangel an Vitamin B 12 oder Folsäure (MCV-Wert)
  • Genetische Disposition (insbeondere CDT-Wert)


6. Norm- und Referenzwerte

Die Norm- und Referenzwerte hängen auch von den jeweiligen Untersuchungsbedingungen ab, weshalb diese hier nicht angegeben werden. Diesbezüglich müssen sie Rücksprache mit dem jeweiligen Labor/Arzt halten.



7. Fazit


Die größte Aussagekraft haben Leberwerte, wenn sie sich innerhalb der Norm befinden. In diesem Fall können die meisten Lebererkarnkungen mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Außerdem lässt sich in diesem Fall die Aussage, in den letzten Monaten keinen Alkoholmissbrauch betrieben zu haben, nur schwer entkräften. Ist der Wert dagegen erhöt, kann dies im Zusammenhang mit starkem Alkoholkonsum stehen. Dies ist jedoch, wie gezeigt, nicht zwingend der Fall. Deshalb sollte frühstmögllich von ärztlicher Seite nach der Ursache eines erhöten Wertes gesucht werden. Diesbezüglich helfen wir Ihnen gerne weiter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" ' + path + '\'' + prefix + ':' + addy35569 + '\'>'+addy_text35569+'<\/a>'; //-->\n






Wer muss die Eignung zum Führen von KFZ beweisen?

Die Beweislast hinsichtlich der Eigung zum Führen eines KFZ richtet sich grundsätzlich danach, ob die Wiederteilung der Fahrerlaubnis begehrt, wird oder ob eine Neuerteilung gewünscht ist.


I. Neuerteilung der Fahrerlaubnis

Bei der Neuerteilung einer Fahrerlaubnis muss die Fahrerlaubnisbehörde insbesondere prüfen, ob körperliche und geistige Mängel des Bewerbers vorliegen, die gegen eine Eignung sprechen. Sollte die Behörde hier Anhaltspunkte finden, die gegen eine Eignung sprechen, sind vom Bewerber gegebenfalls weitere Nachweise zu erbringen.


II. Fahrerlaubnisentziehung  und Wiedererteilung der Faherlaubnis

Im Rahmen des Faherlaubnisentzugverfahrens ist die Behörde verpflichtet zu beweisen, dass der Betroffene zum Führen von KFZ nicht geeignet ist. Das Vorliegen der entsprehenden Tatsachen ist daher  von der Behörde zu Beweisen.

Ist die Fahrerlaubnis jedoch bereits entzogen worden - und daher auch die Ungeeignetheit des Betroffenen zum Führen von KFZ bewiesen worden - muss der Betroffene beweisen, dass er nunmehr zum Führen von KFZ geeignet ist.


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